Porträt des Kühbörncheshofes und der Mennonitengemeinde Kühbörncheshof – Kaiserslautern.

Jan. 2015 von Manfred Weber

 

Geschichtliche Entwicklung

 

Als der Westfälische Friede 1648 den 30 jährigen Krieg beendete, war die Pfalz ein zerstörtes Land mit ausgebrannten Städten, Dörfern und Siedlungen. Nur ein zehntel der Menschen war noch am Leben.

Der Kurfürst Carl Ludwig, der in Heidelberg regierte und der liberale Pfalzgraf Phillip luden jeden, gleich welchen Bekenntnisses ein, der bei der Besiedelung und Rekultivierung des Landes behilflich sein konnte, sich in der Pfalz anzusiedeln. Am 4.8.1664 erließ der Kurfürst eine „Mennistenkonzession“ für die Täufer, ein für die damalige Zeit, mildes Duldungsgesetz, das ihnen erlaubte Gottesdienste abzuhalten.

Da 1671 die Täufer in der Schweiz heftig  verfolgt wurden, kam diese „Konzession“ gerade zum richtigen Zeitpunkt. So wanderten aus dem Ober- und Unteremmental viele aus, um über das Elsass in die Pfalz zu kommen.

Einige von ihnen ließen sich auch in der Umgebung von Sembach, Kühbörncheshof und Stockborn als Gutspächter und Kleinbauern nieder.

Auch der Kühbörncheshof etwa 13 km nordwestlich von Kaiserslautern gelegen, wurde von einem Schweizer Glaubensflüchtling neu gegründet. Hans Heinrich Lattschar kam 1715 mit seiner Ehefrau Margaretha mit 12 Söhnen und einer Tochter,  aus dem Simmental in der Schweiz, über Maasmünster im Oberelsass hierher. Ihm wurde am 27. April 1715 das Gelände übergeben und er erhielt am 19.Januar 1717 einen Erbbestandsbrief, ausgestellt von Kurfürst Carl Ludwig, auf 15 Jahre. Der Heimatforscher Fritz Braun führte dazu aus: „Hans Heinrich Lattschar habe auf dem Hügelgelände kein Haus, keine Hütte und kein urbares Land vorgefunden. Im dichten Wald heulten wilde Tiere, um seine Hütte nisteten Schlangen. Doch der Herr war mit ihm.“ Er musste den Wald roden und Äcker anlegen“.

Eine Familie, Rink ist um das Jahr 1800 auf den Kühbörncheshof gekommen.

 

Heinrich Koller, der 1797 in das nahegelegene Stockborn kam, wurde 1824 als erster Laie in das Predigtamt für die Mennoniten in Sembach, Stockborn und Kühbörncheshof gewählt. Gottesdienste fanden jede 3. Woche im Haus Lattschar auf dem Kühbörncheshof statt, während man zu Taufe und Abendmahl nach Sembach musste. Da dies auf die Dauer zu Beschwerlich war, und da in Sembach über die Anstellung eines Hauptamtlichen und ausgebildeten Predigers gesprochen wurde, was die Stockborner und Kühbörncheshöfer strikt ablehnten, baute die wachsende Gemeinde 1832 auf dem Kühbörncheshof ihre eigene Kirche.

 

 

Die Kirche

 

Das Grundstück wurde von David Lattschar, einem Nachfahren des ersten Siedlers kostenlos zur Verfügung gestellt.

Der Bau wurde im Frühjahr 1832 begonnen und konnte Dank tatkräftiger Unterstützung durch viele Helfer und unentgeltliche Fuhrdienste von Bauern, auch aus den umliegenden Gemeinden, Weilerbach, Rodenbach, Eulenbis und Katzweiler, die Steine und Holz transportierten, im Herbst 1832 bereits fertig gestellt werden.

Es kamen auch Geldspenden aus den anderen pfälzischen Gemeinden und sogar 40 Taler von einem Mann Namens Taugnitz aus Leipzig.

Während der Bauarbeiten führte Jakob Rink über das angelieferte Material und über die Handwerker Buch. ( welches leider nicht mehr vorhanden ist)

1969 wurde die Kirche umfassend renoviert, die alten morschen Bänke und die Fußbodenerhöhungen links und rechts vom Mittelgang und die Sandsteinplatten desselben entfernt, der Boden wurde isoliert und ein Estrich eingebaut, auf dem dann ein Nadelfilz-Teppichboden verlegt wurde. Da wir nur die Kirche als Gottesdienst- und Veranstaltungsraum haben, entschieden wir uns für eine Bestuhlung, da wir dadurch den Raum vielseitiger nutzen können. Bei dieser Renovierung stellte sich auch die Frage; sollen wir die beiden Stützpfosten der Decke entfernen?  Da dies aber größere Maßnahmen zu Folge gehabt hätte, und bei einer Umfrage sich vor allem die Jugend gegen eine Beseitigung der Pfeiler aussprach, wurde davon abgesehen.

 Im Jahre 1995 wurde dann der inzwischen verschmutzte Teppichboden entfernt, und der bis dahin für die Kirchenheizung vorhandene Ölofen ausgebaut. Durch Manfred Weber wurde eine elektrische Wand- und Fußbodenheizung mit den erforderlichen Steuereinrichtungen und ein neuer Zähler- Verteilerschrank eingebaut. Als Fußbodenbelag wurden Fliesen verlegt. Seit dieser Zeit haben wir auch eine Lautsprecheranlage. Die alten Holzfenster wurden durch Kunststofffenster mit Isolierverglasung ersetzt. Auf der Empore haben wir in Eigenleistung einen Raum für Eltern mit Kleinkindern gebaut, der über eine eigene Heizung und Frischluftzufuhr, sowie einen Lautsprecher verfügt.

1997/98 wurde in den Raum in dem früher der Öltank war, Abfluss- und Wasserleitung verlegt und eine Toilette und Waschbecken eingebaut. Auf den Vorbau der in den 50er Jahren gebaut wurde und der sich infolge des Wurzeldrucks der beiden Linden, vom Kirchengebäude löste, haben wir in Eigenleistung ein Walmdach gebaut.

Die Linden die links und rechts vor der Kirche standen und wohl 1832 gepflanzt wurden, waren innen hohl und drohten auseinander zu brechen. In einer Aktion wurde zunächst der linke Baum mit Hilfe eines Hubsteigers stückweise von oben her Heruntergeschnitten und dann gefällt. Im Frühjahr 1998 bot sich die Gelegenheit, dass auf dem Kühbörncheshof ein großer Autokran arbeitete, mit dessen Hilfe die rechte Linde angekettet, am Boden abgeschnitten über das Kirchendach gehoben und auf der Wiese von Edigers  abgelegt werden konnte. Der Vorplatz wurde dann noch von den Stöcken befreit und durch Willi Ediger angelegt und ein neuer Baum wurde gepflanzt.

Am stark mit Rissen durchzogenen Westgiebel wurde der Putz abgeklopft und neu verputzt, danach die ganze Kirche außen gestrichen.

 Im Jahr 2013 wurde im hinteren Bereich der Kirche, unter der Empore, von Kurt Beutler ein Wandschrank eingebaut, der zur Aufnahme von Geschirr, Gläsern, Akten und anderen Utensilien dient.

 

 

Die Gemeindegruppe

 

Die im Stadtgebiet von Kaiserslautern lebenden Gemeindeglieder gehören rechtlich zum Kühbörncheshof, hatten und haben jedoch eine gewisse Selbständigkeit. Abraham Hirschler, 1880 als erster ausgebildeter Prediger auf den Kühbörncheshof berufen, sammelte die in Kaiserslautern wohnenden Mennoniten und hielt dort jeden 3. Sonntag nachmittags Gottesdienst.

Anschließen trafen sich die Familien in einem der Häuser zum Kaffee.

Seit 1876 bis zum Jahre 1967 bestand die Gemeindegruppe, die zusammen einen Prediger angestellt hatten, aus den Gemeinden; Kühbörncheshof, Kaiserslautern, Zweibrücken (Ernstweiler) und Neudorferhof.

Die Gemeindegruppe hatte in der Lilienstraße in Kaiserslautern ein Haus in dem der Pastor wohnte. Nachdem 1967 eine Neugruppierung innerhalb der Pfälzischen Gemeinden vorgenommen wurde und Zweibrücken eigenständige Gemeinde wurde, wurde das gemeinsame Haus in der Lilienstraße verkauft.

Seit dieser Zeit besteht die Gemeindegruppe Kühbörncheshof – Kaiserslautern/

Sembach.

 

 

Die Prediger

 

Die ersten Laienprediger waren, Jakob Lattschar, und Jakob Rink vom Kühbörncheshof sowie Heinrich Koller aus Stockborn von 1832 bis 1846.

Heinrich Koller war schon von 1803 bis 1832 Prediger in Sembach.

Über die Dauer der Tätigkeit der erstgenannten, für die Gemeinde gibt es keine Überlieferung.

1880 berief man dann doch einen ausgebildeten Prediger in den Gemeindedienst. Dies war Abraham Hirschler, der aus Bayern, zwischen München und Ingolstadt stammte. Er war dann 50 Jahre als Prediger in den Gemeinden Kühbörncheshof - Kaiserslautern, Zweibrücken, Neudorferhof.

In seiner Abschiedspredigt an Weihnachten 1930 sagte er, dass alle Predigtsonntage für ihn Gnadensonntage waren.

In diesen 50 Jahren hatte er in den 3 Gemeinden 151 Trauungen, 440 Taufen und auf 60 verschiedenen Friedhöfen 300 Beerdigungen.

Die Pastoren lebten zum Teil in den Predigerwohnungen in Kaiserslautern und Sembach oder im Menno – Haus in Kaiserslautern.

 

Fest angestellte Prediger auf dem Kühbörncheshof

waren von              1876 -  1879             Samuel Blickensdörfer

         1880 – 1930              Abraham Hirschler

                                               1930 – 1935              Abraham Harder

                                               1935 – 1951              Hugo Scheffler

                                               1951 – 1962              Theo Hodel

                                               1962 – 1967              Arno Thimm

                                               1967 – 1975              Helmut Bachmann

                                               1975 – 1982              Klaus Dieter Wahl

                                               1982 – 1991              Norbert Müller

                                               1991 – 2001              Emanuel Neufeld

und seit                  2001 -                     Herbert Hege 

 

 

Der Posaunenchor.

 

Der Posaunenchor der Mennonitengemeinde wurde im Jahr 1933 nach Auflösung des Posaunenchors Erfenbach von Karl Koller vom Kühbörncheshof der bis dahin in Erfenbach spielte, gegründet.

Es war die Freude an der Musik, die Mitgestaltung und Ausschmückung von Gottesdiensten und Festen, die den Anlass zur Gründung gaben. Gründungsmitglieder waren: Karl Koller, Ludwig Rink, Heinrich Rink und Christian Eger.

Der Chor hatte 10 Mitglieder, Christian Eger, Adolf Lattschar, Ernst Koller, Helmut Koller, Herbert Koller, Heinrich Koller, Karl Koller, Heinrich Rink, Ludwig Rink und Otto Rink.

Dirigent war Karl Koller.

Wegen Einberufung von Mitgliedern zum Kriegsdienst musste der Chor im Jahre 1940 zwangsläufig aufgelöst werden. Nachdem vier Mitglieder gefallen und einer schwer verwundet war, gelang eine Wiederbelebung des Vereins nach dem zweiten Weltkrieg nicht mehr.

 

 

Der Chor

 

In den 1950er Jahren wurde in Stockborn auf Initiative von Fritz Bachmann ein gemischter Chor ins Leben gerufen, der bei Gottesdiensten, Beerdigungen und Festen  sang. Der Chor bestand ca. 10 bis 12 Jahre.

 

 

Gemeindestatistik

 

Da die Gemeinde Kühbörncheshof  sehr viele ältere Gemeindeglieder hat, die auch noch in einem weiten Umkreis wohnen ist der Gottesdienstbesuch seit Jahren rückläufig. Einige jüngere Gemeindeglieder haben sich nach Sembach orientiert, oder sind gar dort Mitglied geworden, ältere sind verstorben, so dass auch die Gemeindeglieder stetig weniger werden. Zum jetzigen Zeitpunkt, im Jan. 2015, haben wir nur noch 70 eingeschriebene Mitglieder.

Etliche Freunde der Gemeinde besuchen regelmäßig die Gottesdienste und helfen auch bei vielen Aktivitäten in der Gemeinde.

 

           

Der Ostergarten

 

Als großes Projekt hatten wir in der Osterzeit 2004, 2006, 2008, 2010 und2012 unseren „Ostergarten“ aufgebaut.

Von der Planung bis zur Realisation im Anwesen von Heiner Eger brauchten wir dazu 6 Wochen mit intensiver Arbeit. Hier konnten wir 2004, in 4 Wochen, den über 2000 Besuchern die biblische Botschaft von Leiden, Sterben und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus mit allen Sinnen nahe bringen.

Für alle Beteiligten war dies eine segensreiche Zeit.

2006, 2008, 2010 und 2012 hatten wir in drei Wochen je, ca. 1500 Besucher.

Im Jahr 2014 hatten wir die Räume bei Heiner Eger nicht zur Verfügung.

Wir konnten aber Dank Magda Schneider und einer Frau aus Otterberg, die beide

Egli- Figuren haben, einen „Ostergarten“ in der Kirche aufbauen, den ca. 500 Personen besucht haben.

 

 

Der Adventsmarkt

 

Auf dem Kühbörncheshof wird fast das ganze Jahr über gebastelt und genäht, sowie Vorbereitungen für unseren Adventsmarkt getroffen, der schon einige Jahre, jeweils am Samstag vor den 1. Advent, im Anwesen Eger stattfindet. Hierzu kommen immer sehr viele Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung. Wir verkaufen selbstgebastelte Sachen, Adventskränze, Plätzchen, Getränke und Essen zugunsten der AMB einer Missions- und Hilfsarbeit in Brasilien.

Bei unserem Basteltreff bei Egers geht es immer recht lustig zu.

Hierzu kommen auch einige Frauen und Männer die nicht zur Gemeinde gehören.

 

 

Der Rechtstatus

 

Die Mennonitengemeinde Kühbörncheshof gehört, wie weitere 16 Mennonitengemeinden in der Pfalz, zur Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Mennonitengemeinden (ASM), einem lockeren Zusammenschluss, bei dem aber jede Gemeinde selbständig ist.

Die Arbeitsgemeinschaft und die meisten Gemeinden haben den Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts.

Die ASM besitzt in der Bruchstraße 13 in Kaiserslautern ein Haus, in dem die „Missionarische Arbeit Westpfalz“ ihren Sitz hat. Hier wird auch ein Team, die ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ absolvieren, betreut.

Im Untergeschoss befindet sich seit 2009 eine christliche Kindertagesstätte für 15 Kinder. Die Trägerschaft dieser KiTa hat die Mennonitengemeinde Kühbörncheshof übernommen.

 

 

Grundsätze

 

Vor einigen Jahren hat sich die Mennonitengemeinde Kühbörncheshof folgenden Grundsatz gegeben: „Gott kennen lernen, ihn lieben und mit Freuden dienen“

Nachdem in der Vergangenheit einige Grundsätze der ersten „Wiedertäufer“ aufgegeben wurden, hat man sich in jüngerer Zeit wieder auf diese Werte besonnen und versucht diese auch zu leben.

Diese Grundsätze sind: Unabhängigkeit der Gemeinde vom Staat, (keine Kirchensteuer, Selbstfinanzierung) Wehrlosigkeit, (Zivildienst u. Friedensdienst)

Wahrhaftigkeit, (keinen Eid schwören, „dein Wort sei Ja, Ja oder Nein, Nein“) Hilfsbereitschaft, (diakonische Dienste)

 

 

Die Menschen

 

1795 bauten die Bauern vom Kühbörncheshof ein Kelterhaus in dem im Herbst Äpfel und Birnen gekeltert wurden. Der Obstsaft wurde entweder gleich getrunken, eingekocht oder in Fässern zu „Abbelwoi“ oder „Beerewoi“ vergären lassen. Der Mahlstein und der Keltertrog sind neben dem Anwesen Weber/Kunz noch vorhanden.

Bis zum Jahre 1906 erfolgte die Wasserversorgung des Kühbörncheshofes durch eigene oder den tiefen Brunnen mitten im Hof. Dieser Ziehbrunnen, 30 Meter tief,  hatte eine quadratische Steineinfassung mit einer Spindel und einem Handrad und war oben offen. Im runden, gemauerten Brunnenschacht wuchs bis zum Jahr 1980 die seltene und unter Naturschutz stehende Hirschzunge, eine Farnart.

Im Jahre 1980 wurden im Zuge des Dorferneuerungsplanes die losen Steine der Einfassung neu (jedoch nicht in ursprünglicher Anordnung) gesetzt und ein Holz-Überbau mit Dach angebracht. Da nun nur noch wenig Licht in den Brunnenschacht fiel, bedeutete dies den Tod der Hirschzunge.

Die Bewohner des Kühbörncheshof waren schon sehr früh für Neuheiten und neue Techniken aufgeschlossen. In den Jahren 1905/06 gab es bereits eine Wasserleitung, die durch Jakob Weber in Angriff genommen und gemeinschaftlich gebaut wurde. Das Wasser wurde mittels eines Windrades, von der Quelle „an der Kehr“, zum damals errichteten Wasserreservoir am Sandhübel gepumpt. Von dort aus erfolgte die Versorgung der einzelnen Gehöfte. Später wurde dann ein Pumpenhäuschen gebaut und eine Kolbenpumpe angeschafft, die von einem Elektromotor angetrieben wurde. Doch das Wasser reichte in den Jahren nach 1950, infolge der großen Viehbestände nicht mehr aus. Der Feuerschutz war in keiner Weise mehr gewährleistet. Im Sommer 1976 musste die Feuerwehr der Verbandsgemeinde die Hofbewohner zeitweise mit Wasser versorgen. Auch die Hygienischen Verhältnisse des Wassers wurden von Jahr zu Jahr, durch Düngung und Jauche Eintragung auf die Wiesen immer schlechter.

Nach Verhandlungen mit der Verbandsgemeinde und dem Wasserzweckverband „Weihergruppe“ in Weilerbach, erklärte sich dieser bereit den Hof mit Wasser zu versorgen. Neue Leitungen mussten verlegt und eine Pumpstation errichtet werden. Am 27. September 1978 hieß es dann „Wasser marsch“ für das gute Nass aus Weilerbach.

Nachdem Mitte der 90er Jahre auf dem Hof ein Neubaugebiet erschlossen und etliche neue Häuser gebaut wurden, musste auch eine zeitgemäße Abwasserentsorgung gebaut werden. Es gab eine größere Diskussion ob eine Schilfkläranlage gebaut, das Abwasser über den Sandhübel nach Katzweiler in die dortige Kläranlage, oder durch das Raabental in die neue Kläranlage der Verbandsgemeinde Weilerbach geleitet werden soll.  Da die Trasse nach Weilerbach dem natürlichen Gefälle des Geländes folgt und dadurch die Kosten geringer waren, wurde diese Variante gewählt.

Von den einst neun Landwirtschaftlichen Betrieben ist nur ein einziger (Kunz) geblieben, der sich als Reiterhof etabliert hat. Heute leben mehr “Fremde“ als einheimische Bürger auf dem Kühbörncheshof, davon sind nur noch 10 – 15 Mennoniten.

 

 

Porträt des Kühbörncheshofes und der Mennonitengemeinde, Jan. 2015  von Manfred Weber

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